Logistics League

Bei der Logistics League handelt es sich um eine RoboCup Disziplin mit dem Vorbild eines industriellen Einsatzes. Ein aus bis zu drei mobilen Robotern bestehendes Team misst sich mit anderen Teams, eine logistische Aufgabe innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu bearbeiten. Um diese Aufgabe bestmöglich lösen zu können, müssen die Roboter von zwei Teams innerhalb einer 6 mal 12 Meter großen Produktionshalle im direkten Wettbewerb einen Materialfluss für die Herstellung von Produkten aufbauen und optimieren.

Die Logistics League nutzt die mobile Roboterplattform Robotino® der Fa. Festo, die als mechatronisches System ohne Konfigurationsaufwand eingesetzt werden kann. Für eine erfolgreiche Lösung der Herausforderungen bedarf es autonomer Multi-Agenten-Systeme, präziser Bewegungsvorgänge und Bildverarbeitung, sowie effizienter Dispositionsstrategien mit verlässlichen Handlings-Prozessen.

2013 führt die Logistics League eine „Referee Box“ ein, die neben Schiedsrichtertätigkeiten auf lange Sicht die Funktion eines Leitstands übernehmen soll. Der so mögliche Informationsfluss ist ein zentraler Schritt auf dem Weg die zukünftigen Anforderungen Autonomer Fahrerloser Transportsysteme (AFTS) im industriellen Umfeld darzustellen.

Bislang wurden die Produktionsmaschinen durch RFID-Schreib-Leseköpfe mit Signallampe simuliert. Seit 2015 werden reale kleine Produktionsmaschinen eingesetzt, so dass ein realer Produktionsprozess sichtbar wird.

Teams
BabyTigers - R, Ryukoku University (Japan)
Carologistics, FH Aachen University of Applied Sciences (Deutschland)
SmartBots@Ulm, University of Applied Sciences Ulm (Deutschland)
Solidus, Technical Institute of Applied Science HFTM (Schweiz)

League Chair

Dr. Ulrich Karras
chair-logistics@robocupgermanopen.de